Stiftung

Die Hans Huber Stiftung fördert die duale Ausbildung und ist überzeugt von deren Wirkung, bei der sich Lernen am Arbeitsplatz und Lernen in der Schule gegenseitig verstärken. Die Stiftung sensibilisiert Jugendliche und deren Umfeld für die Stärken einer Berufslehre und die damit verbundenen Entwicklungschancen.

Gründer

Hinter der Hans Huber Stiftung steht der Rheintaler Unternehmer Hans Huber (1927 – 2018). Er absolvierte einst selber eine kaufmännische Lehre als Eisenwarenkaufmann bei Stadlers Erben in Altstätten. Im Bild die KV-Lehrlinge des Abschlussjahres 1946 nach bestandener Prüfung. Hans Huber steht ganz links.

Hans Huber « Für mich bedeutet das Leben leben, sich auf Menschen, auf Dinge und auf die Arbeit einzulassen mit seiner ganzen Kraft. »

Hans Hubers Philosophie

Hans Huber war ein aussergewöhnlicher Mensch, der durch seine einzigartige Lebensphilosophie viele inspirierte. Er betonte die Bedeutung von Selbstreflexion und persönlichem Wachstum, um die eigenen Ziele zu erreichen. Hans Huber sah das Leben als Reise aus vielen kleinen Schritten und ermutigte, jeden Tag als Chance zu sehen, um etwas Positives zu bewirken und sich weiterzuentwickeln. Seine Philosophie basierte auf dem Glauben, dass jeder sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.

Mit bestem Beispiel voran

Die unternehmerische Herausforderung begeisterte Hans Huber schon in der Lehre. Er eröffnete ein Eisenwarengeschäft für die Familie Stadler in Heerbrugg, das er zu einem weltweit tätigen Konzern – der SFS-Gruppe – ausbaute. Hans Huber prägte das Industrieunternehmen über 50 Jahre und förderte den Berufsnachwuchs durch attraktive Lehrstellen und Weiterbildung.

Auf Stärken hören

Hans Huber wollte vor allem jungen Menschen seine Lebensphilosophie vermitteln und fand die Möglichkeit, diese seinen vielen Lernenden vorzuleben. Diese engagierten sich später für ihr Unternehmen. Dieser Aspekt bewog Hans Huber, eine Stiftung zu gründen, um die duale Ausbildung zu fördern. Für Unternehmen wie seines, aber auch für alle anderen, sollte die Ausbildung von Lernenden ein besonderes Anliegen sein.

Dialog sowie der persönliche Kontakt mit Mitarbeitenden und Kunden waren für Hans Huber schon immer von zentraler Bedeutung.

Hans Huber mit 20 Jahren – schon früh vom Unternehmertum geprägt und stets mit klarem Fokus auf den Nutzen für seine Kunden.

Schon in den 1970er-Jahren war es Hans Huber ein zentrales Anliegen, Mitarbeitende gezielt weiterzuentwickeln und ihr Potenzial zu fördern. Dieses Kaderseminar steht sinnbildlich für eine Haltung, die bis heute zeigt: Wer in Menschen investiert, gestaltet nachhaltig die Zukunft.

Hans Huber und sein Betriebsleiter Hermann Sieber bei einer Fachtagung im Jahr 1980 – geprägt von einem Führungsstil, der von Anfang an auf Vertrauen in die Mitarbeitenden setzte.